Schießstand-Verhaltensregeln

1. Anordnungen der Standaufsicht sind zu befolgen.

2. Während des Schießbetriebes ist das Betreten der Schießstände nur mit Schutzbrille
    und Gehörschutz gestattet.

3. Es darf nur mit Waffen geschossen werden, die auf Grund der Schießstandabnahme
    und nach einem Sporthandbuch eines Schießsportverbandes zugelassen sind, bis zu einer
    max. Energie von 5.000 Joule, nach Rücksprache mit dem Vorstand bis 7.000 Joule auf
    50m und max. 1500 Joule auf 25m.

4. Waffen dürfen erst nach Aufforderung durch die Standaufsicht am
    Schützenstand aus- und eingepackt werden.

5. Es ist darauf zu achten, dass der Lauf immer Richtung Geschossfang gerichtet ist.

6. Sobald das Kommando „Sicherheit“ erfolgt, ist Folgendes sofort zu beachten:
     – die Waffe ist vollständig zu entladen,
     – der Verschluss ist zu öffnen,
     – das Magazin ist aus der Waffe zu entnehmen,
     – die Trommel ist auszuschwenken,
     – die Waffe ist so abzulegen, dass die Aufsicht in das Patronenlager schauen kann.
     – Ist die Waffe abgelegt, darf sie, solange Standsicherheit herrscht, weder
        berührt werden noch darf mit Munition hantiert werden.
     – Schützen/Schützinnen, die nicht zum Scheibenwechseln den Schützenstand verlassen,
        treten einen Schritt zurück bzw. erheben sich aus der liegenden Position.

7. Waffenstörungen sind durch die/den Schützin/Schützen eigenständig zu beheben.
    Falls dies nicht möglich ist, ist die Standaufsicht durch Rufen oder Handzeichen
    zu verständigen.

8. Es dürfen keine scharfen Patronen auf dem Schießstand liegen gelassen bzw.
    in der Hülsenkiste entsorgt werden.

9. Nach Beendigung des Schießens sind die Scheibenträger abzukleben und der
    Schießstand ist sauber zu hinterlassen.

10. Der Schießstandbetreiber kann weitere Bestimmungen anordnen.

11. Verstöße können grundsätzlich durch die Aufsicht sanktioniert werden.

Vorstand der Moerser Sportschützen, September 2021